Eine Studie der University of Lincoln hat 127 Teilnehmer mit Autismus, ADHD und Kombinationsdiagnosen befragt. Ergebnis: Katzen können therapeutisch wirken – aber nur unter bestimmten Bedingungen.
Eine Studie der University of Lincoln (Januar 2026) hat untersucht, wie Katzen-Mensch-Beziehungen die psychische Gesundheit von Menschen mit Autismus und ADHD beeinflussen. 127 Teilnehmer wurden befragt – darunter 30 mit Autismus, 15 mit ADHD und 22 mit beiden Diagnosen. Das überraschende Ergebnis: Es ist kompliziert. Ja, Katzen können therapeutisch wirken – aber nur unter bestimmten Bedingungen. Wenn die Katze ängstlich ist, wenn der Mensch sich überfordert fühlt, die Katze zu versorgen, oder wenn die Katze krank ist, kann die Beziehung auch negative Effekte haben.
Das widerlegt das Klischee der 'Therapie-Katze als universelles Wundermittel'. Die Realität ist nuancierter. Für manche Menschen mit Autismus oder ADHD ist eine Katze ein Segen – für andere kann sie zusätzliche Belastung sein.
Wenn Du Autismus oder ADHD hast – hilft Dir Deine Katze, Dich besser zu fühlen? Oder ist es manchmal auch anstrengend? Und wenn Du neurotypisch bist: Hast Du bemerkt, dass Deine Katze Deine Stimmung beeinflusst?

