Eine Studie der Washington State University hat untersucht, welche Katzen sich für tiergestützte Therapie-Programme eignen. Ergebnis: Therapie-Katzen teilen überraschend viele Verhaltensmerkmale mit Therapie-Hunden – hohe Sozialität, Aufmerksamkeitssuche, Toleranz gegenüber Berührungen.
Eine Studie der Washington State University (Animals, März 2025) hat untersucht, welche Katzen sich für tiergestützte Therapie-Programme (AAS) eignen. Das Ergebnis: Katzen, die in Therapie-Programmen arbeiten, teilen überraschend viele Verhaltensmerkmale mit Therapie-Hunden – hohe Sozialität, Aufmerksamkeitssuche, Toleranz gegenüber Berührungen und Hochnehmen. Diese Katzen sind nicht trainiert; sie bringen diese Eigenschaften von Natur aus mit. In Europa (besonders Belgien) sind Therapie-Katzen bereits etabliert, in den USA aber noch unbekannt.
Das widerlegt das Klischee, dass Katzen für solche Rollen 'zu unabhängig' sind. Manche Menschen finden Trost in der stillen Präsenz einer Katze, nicht in der enthusiastischen Energie eines Hundes. Und es zeigt: Katzen sind nicht weniger sozial als Hunde – sie sind nur anders sozial.
Stell Dir vor, Deine Katze besucht jemanden im Krankenhaus oder Pflegeheim. Kannst Du Dir das vorstellen – oder hältst Du Katzen als Therapietiere für unrealistisch?

